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 PSYCHOGENE  STÖRUNGEN  DER  STIMME


"Niemals in Angst, nur in Vertrauen, kann die Stimme gedeihen."
                                                                                               Franziska Matienssen - Lohmann (Gesangspädagogin)


Psychogene Stimmstörungen

Psychogene Stimmstörungen (Dysphonien) sind bedingt durch psychosomatische oder auch psychosoziale Einflüsse, d.h. die Stimmprobleme sind hier nicht Ausdruck einer hohen Stimmbelastung sondern gehen auf Stressfaktoren zurück. In der Phoniatrie (Stimmheilkunde) wird zwischen einer psychogenen Aphonie und einer psychogenen Dysphonie unterschieden.

Bei einer psychogenen Aphonie ist die Stimme tonlos, der Betroffene kann nur noch  flüstern, kann sich aber laut räuspern und stimmhaft lachen. Die Stimme wechselt beim Sprechen zwischen tonlos und stimmhaft. Wenn man die Betroffenen auf beiden Ohren vertäubt, kann es sein, dass sie einen normalen Stimmklang haben. 

Bei einer psychogenen Dysphonie tritt spontan Heiserkeit auf, die mal mehr oder weniger ausgeprägt ist, ohne dass eine erhöhte Sprechbelastung wie bei der funktionellen Dysphonie als verursachend angenommen werden könnte. Zusätzlich fällt ein neurovegetatives Störungsbild (z. B. feuchte Hände oder Hautschwellungen bei Berührungen) auf. Die Stimmstörung selbst ist eher als harmlos zu bezeichnen.

 

Therapie

Je nach Ausprägung der Stimmstörung ist eine psychotherapeutische Behandlung in Kombination mit einer phoniatrisch-logopädischen Therapie ist angezeigt. 


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